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Der Newsletter "Internationale Politik und Menschenrechte" der GRÜNEN Bundestagsfraktion kann
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Thematische Inhalte:
- Editorial: Dr. Frithjof Schmidt
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(monatlicher Dienst)
Liebe Grüβe aus den Vereinigten Staaten von Amerika!
Es war ein sehr ereignissreicher Monat! Anfang Januar hat meine Chorleiterin ein paar der besten Sänger der Schule zu dem Luther College in Iowa mitgenommen. Ich durfte auch mitfahren und so verbrachte ich das Wochenende mit ein paar Freunden in Decorah, Iowa. ( Das ist der sechste Staat, den ich in den USA besucht habe, so dass meine Gruppe einen nächtlichen Auslflug zum Ortsschild von Iowa machte, um Erinnerungsfotos schiessen zu koennen.) Wir waren dort wegen des Dorian Vocal Festivals. Es ist ein Chorfestival, bei dem die besten Sänger aus Schulen von den umliegenden Staaten gemeinsam unter dem Dirigenten von Luther singen. Es war ein überwältigend mit diesen 1300 anderen Schülern zu singen. Es war einmaliges Erlebniss und ich werde es niemals vergessen.
Zwei Wochen später begann die "Finals-Phase" in der Schule und jeder verschwand für ein paar Tage hinter seinen Büchern. Die "Finals" sind Tests am Ende jeden Semesters, die alles beinhalten, was in dem Semester gelernt wurde. Das ist natürlich viel zu lernen, aber die Schule in den USA ist anders als in Deutschland und so war es nicht allzu schwierig. Nachdem die Finals jedoch vorbei wearen, konnte der Spaβ wieder von vorne beginnen - mit dem neuen Semester. Das ist mein neuer Stundenplan: English, US Government, Study Hall, Math, Choir - Lunch - Art, Biology, Psychology.
In den nächsten Tagen kommen schon wieder viele neue Dinge auf uns zu und ich freue mich schon besonders auf den Winterball, zu dem meine Gastschwester und ich eingelanden wurden. In meiner nächsten Nachricht kann ich bestimmt ein Menge darüber berichten ;-) Alles in allem, geniesse ich die verbliebene Zeit, die ich noch mit meinen neugewonnenen Freunden und meiner amerikanischen Familie habe...
Liebe Gruesse, Anna-Lu
Liebe Gruesse aus den Vereinigten Staaten von Amerika!

In den letzten Wochen ist wieder einmal viel passiert.
Zum Beispiel habe ich eine der tollsten Städte der Welt besucht: Chicago. Die Stadt war aufregend, riesig und wunderschön. Obwohl ich Bangor liebe, habe ich es sehr genossen, wieder unter Menschen und in einer grossen Stadt zu sein.
Nun ist schon fast die Hälfte meines Jahres rum und ich habe mein erstes Weihnachten und meinen ersten Geburtstag ohne meine Familie hinter mir. Wochenlang hatte ich mich auf eine Trauerphase vorbereitet, weil ich all die Geschichten von früheren Austauschschülern gehört hatte, wie einsam Weihnachten im Ausland ist. Aber natürlich kam alles ganz anders, als gedacht. Wir hatten ein wunderschönes Weihnachtsfest! In den USA ist der groβe Festtag der 25. Dezember, so dass am deutschen ersten Weihnachtstag meine ganze Gastfamilie zusammen kam. Wir sind zusammen zur Kirche gegangen, haben Geschenke ausgetauscht, viel zu viel und viel zu gut gegessen und für die Packers gejubelt. Die Packers sind das Footballteam aus Wisconsin. Wir haben in dieser Saison nur ein Spiel verloren und im Januar den Superbowl gewonnen. Weil ich mich hier ja in einen waschechten Football-Fan verwandelt habe, verpasse ich kein Spiel.
An Heiligabend hatte ich die Möglichkeit mit meiner Familie zu skypen, so dass es für mich dieses Jahr keine traurigen und einsamen, sondern nur glückliche und aufregende Weihnachten in meiner neuen Heimat gab!
Merry Christmas and a Happy New Year!!!
Besuch in Chicago

Liebe Gruesse aus den Vereinigten Staaten von Amerika

- Foto: siepmannH / pixelio.de
Ich kann es garnicht glauben, aber nun sind es schon mehr als drei Monate, die ich ohne meine Familie und Freunde in Amerika verbringe. Und was ich schon so alles erlebt habe...
Vor zwei Wochen war hier der "Veteran's day". Da hat sich die ganze Schule in der Turnhalle versammelt und das Orchester und der Chor haben Musik gemacht, um der amerikanischen Kriegsveteranen zu gedenken. Weil ich im Chor bin, hatte ich alle Hände voll zu tun und es war ein einmaliges Erlebnis für mich. So ganz habe ich mich an den amerikanischen Nationalstolz noch nicht gewöhnt, aber die tägliche "Pledge of alligance" kann ich schon fast auswendig mitsprechen.
In den letzten Wochen hatten wir auβerdem "Harvestfest", unser groβes Schulkonzert, das darin endete, das seine Schülerin ausgewählt wurde, die einer Lehrein einen Kuchen ins Gesicht werfen durfte. Das Ganze wurde nur noch von den Gewinnsp[ielen um die besten Kuchen übertroffen. Für uns hat jetzt auch die Basketballsaison begonnen. Unser erstes Spiel ist diese Woche, so dass wir nun jeden Tag zwei Stunden lang hartes Training haben, aber das ist es wert, denn es macht groβen Spaβ.
Das neueste Ereignis ist etwas, worauf ich mich schon sehr lange gefreut habe: Thanksgiving! Das ist der groβe Feiertag, an dem die Familien zusammen kommen, Footballspiele gucken (, in meinem Fall die Green Bay Packers, denn ich bin ja jetzt Wisconsinerin,) und zu gut und zu viel Truthahn essen. Dank meiner tollen Gastfamilie war es einer der besten Tage meines Lebens und ich werde ihn niemals vergessen!
Ich freue mich schon auf das nächste Wochenende, weil ich das mit meiner Austauschorganisation und ein paar Freunden in Chicago verbringen werde. Ich bin mal gespannt, was ich davon so in meinem nächsten Bericht erzälen kann...
Liebe Grüβe, Anna-Luisa ;-)
Liebe Gruesse aus den Vereinigten Staaten von Amerika :-)

- Foto: otto paulus / pixelio.de
Nach zwei Monaten habe ich mich in meiner kleinen amerikanischen Heimat sehr gut eingelebt. Leider ist nun die Volleyballsaison vorbei, aber dafuer beginnt bald schon mein Basketball-Training. Zurzeit habe ich jeden Tag drei bis vier Stunden Proben fuer unser Schulmusical. Die Premiere ist naemlich schon naechste Woche. Wir spielen "Hello Dolly" und ich bin im Chor und eine Taenzerin, was neu fuer mich ist. Es ist anstrengend, aber es macht mir auch grossen Spass!
Im Moment gibt es hier aber noch ein weiteres grosses Thema: Halloween! Man kann ueberall Wohnhauser finden, die ueber und ueber mit Spinnenweben, Kuerbissen und Totenkoepfen geschmueckt sind. Es gibt so genannte "haunted houses", die man besuchen kann. Meine Gastfamilie und ich planen, das zu machen.
Heute Abend besuchen wir jedoch erst einmal "Ghoulies in the Coulees". Das ist ein Waldgebiet, das fuer Halloween geschmueckt wurde und in dem sich College-Studenten verstecken, um uns zu erschrecken. Ich freue mich schon sehr darauf und alles andere, was noch kommt :-)
Liebe Gruesse, Anna-Luisa
Liebe Gruesse aus Bangor...

- Hier ist ein Foto von meinen ersten Tagen in den U.S.A.! Es ist in der ersten amerikanischen Mall, die ich betreten habe...:-)
Liebe Gruesse aus den Vereinigten Staaten von Amerika!
Jetzt gehe ich schon seit fast einem ganzen Monat in meine High School in Bangor, Wisconsin. Langsam beginnt also der Alltag fuer mich...aber Alltag hier bedeutet etwas voellig anderes als zu Hause in Deutschland!
Ich gehe von 08.05 am bis 03.11 pm zur Schule und dann habe ich jeden Tag zwei Stunden Volleyball-Training. Ausserdem gibt ess noch Chorproben und an den Wochenenden immer Proben fuer das Schulmusical.
Zwischendurch verbringe ich meine Zeit mit meiner Gastfamilie oder Freunden. Letzte Woche war ich zum Beispiel beim Oktoberfest. Das feiern die Leute hier um ihre deutschen Wurzeln zu bejubeln. Da hatte ich die Chance eine deutsche Parade zu sehen und eine Bratwurst zu essen. Ausserdem lieben Amerikaner Paraden und lassen keine Moeglichkeit aus eine zu machen. Deshalb war ich diese Woche schon bei meiner naechsten Parade. Es ist eine besondere Parade, weil sie bei Einbruch der Dunkelheit beginnt. Es gibt Kerzen, Lichter und Fackeln und es ist wunderschoen...
Alles in allem ist es toll hier und ich geniesse mein amerikanisches Leben :-) Liebe Gruesse, Anna-Luisa
Erste Eindrücke nach der Ankunft.
Liebe Grüsse aus den Vereinigten Staaten von Amerika :-)
Vor gut einer Woche bin ich mit einer Gruppe von 57 Stipendiaten des Bundestages in Wasgington DC angekommen. Wir haben uns die Stadt angeguckt, das State Department und das National Museum of History besucht. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit in Oldtown Alexandria unser erstes amerikanisches Restaurant zu besuchen.
Am Samstag ging es dann in Richtung Bangor, Wisconsin, um wirklich mit meinem Traum vom Jahr in den USA loszulegen. Am Flughafen wartete mein Gastvater mit meinem Gastbruder auf mich und es stellte sich schnell heraus, dass alle meine Sorgen unbegründet waren.
Ich wurde mit offenen Armen empfangen und spätestens als ich vor meinem neuen Zuhause stand, fühlte ich mich gut aufgehoben. In den folgenden Tagen haben wir mich an der Bangor High School angemeldet, ich wurde Teil des Volleyballteams und ich erlebte mein erstes amerikanisches Football-Spiel. Es war die bisher aufregendste Woche meines Lebens und ich freue mich schon auf das Kommende... :-)
Liebe Gruesse, Anna-Luisa
*Ein Jahr USA als "Botschafterin" für den Bundestag*
Anna-Luisa, so heißt die Bochumer Teilnehmerin für das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages. Ab August wird Anna-Luisa knapp ein Jahr die Schulbank in den Vereinigten Staaten drücken. Dabei wird sie bei einer Gastfamilie leben und den amerikanischen Alltag erleben.
Vorgeschlagen wurde Anna-Luisa von dem Grünen Abgeordneten Dr. Frithjof Schmidt aus Bochum. "Neben dem Kennenlernen der amerikanischen Kultur ist die Zeit alleine ohne Familie auch bildend für ihre Persönlichkeit", ist sich Frithjof Schmidt sicher. Er spricht aus eigener Erfahrung, da er selbst für sein Studium längere Zeit in Italien, Frankreich und den USA lebte. "Das ist eine einmalige Chance für Anna-Luisa", meint Frithjof Schmidt, "und ich wünsche ihr viel Spaß und Erfolg!"
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 aus Anlass des 300-jährigen Jubiläums der ersten Auswanderung Deutscher nach Amerika gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA ins Leben gerufen. Dieses Austauschprogramm ermöglicht jährlich jeweils ca. 350 deutschen und amerikanischen Jugendlichen einen einjährigen Aufenthalt im Gastland. Eine Besonderheit des Programms ist, dass Abgeordnete des Deutschen Bundestages eine Patenschaft für jeden deutschen und jeden amerikanischen Jugendlichen übernehmen. Dadurch unterscheidet es sich wesentlich von anderen Austauschprogrammen.
Auch in diesem Jahr können sich Jugendliche für das Jahr 2012/2013 bewerben. Nähere Infos: hier (Angebot Deutscher Bundestag)















