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		<title>Frithjof Schmidt</title>
		<link>http://frithjof-schmidt.de/</link>
		<description>Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Frithjof Schmidt</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Afghanistan: Abzug konkret ausgestalten </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-abzug-konkret-ausgestalten.html</link>
			<description>Zur Ankündigung des US-Verteidigungsministers, die Kampfeinsätze der US-Truppen in Afghanistan bis 2013 beenden zu wollen, erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretener Fraktionsvorsitzender:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die USA gehen bei den Abzugsplanungen voran und der in der vergangenen Woche verlängerte Einsatz der Bundeswehr erweist sich jetzt schon als Makulatur. Die USA und Frankreich wollen offenbar bis 2013 ihre Kampfeinsätze in Afghanistan weitgehend beenden. Nun muss die Bundesregierung endlich einen konkreten Abzugsplan vorlegen. Dieser muss substantielle Truppenreduzierungen in 2012 und 2013 beinhalten. Das deutsche Afghanistan-Engagement und der Truppenabzug müssen im Einklang mit den Plänen der NATO-Partner stehen. Es darf nicht passieren, dass Deutschland in die Lage gerät, 2014 über 4000 Soldaten auf einem Schlag abziehen zu müssen. 
Wir fordern die Bundesregierung auf, bis spätestens zum NATO-Gipfel im Mai in Chicago eine konkrete Abzugsplanung vorzulegen. Es muss ein rascher Übergang zu verstärkter Unterstützung bei der Ausbildung und Beratung der afghanischen Sicherheitskräfte durch die NATO stattfinden, damit die Übergabe der Sicherheitsverantwortung gelingt und der Einsatz 2014 verantwortungsvoll beendet werden kann. ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afghanistan: Fortschrittsbericht hilft nicht weiter </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-fortschrittsbericht-hilft-nicht-weiter.html</link>
			<description>Zu den Berichten über den aktuellen Fortschrittsbericht und der Ankündigung von Minister de Maizière, nach 2014 Kampftruppen in Afghanistan stationieren zu wollen, erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bundesregierung legt in diesen Tagen zum zweiten Mal einen Fortschrittsbericht Afghanistan vor, der nicht auf einer unabhängigen Evaluierung beruht, sondern in dem sie sich selbst ein Zeugnis ausstellt. Die Verweigerung einer solchen unabhängigen Evaluierung bleibt ein politischer Fehler. 
Wieder einmal krankt der Bericht der Bunderegierung anscheinend an Schönfärberei. Die Bewertung der Bundesregierung, bei der Sicherheitslage in Afghanistan gebe es eine Trendwende, überzeugt nicht. Schon 2010 hatte sie eine Trendwende verkündet. Die Fakten stützen das nicht. Nach aktuellen Zahlen der UN stieg die Zahl der zivilen Opfer des Afghanistan-Konflikts im ersten Halbjahr 2011 erneut deutlich an. 
Mit ihrem Versuch, die Lage schön zu reden, will die Bundesregierung auch die Strategie der offensiven Aufstandsbekämpfung zum Erfolg erklären. Doch diese Strategie ist falsch und blockiert die Versuche einer politischen Lösung mehr, als es sie ermöglicht. Sie muss beendet werden. 
Besorgniserregend sind vor diesem Hintergrund die Ankündigungen von Minister de Maizière, auch nach 2014 deutsche Kampftruppen in Afghanistan stationieren zu wollen. Die internationale Gemeinschaft hat erst auf der Afghanistan-Konferenz in Bonn bekräftigt, dass die Kampftruppen bis 2014 aus Afghanistan abgezogen werden sollen. Die Bundesregierung darf sich nicht von diesen Abzugsplänen verabschieden, bevor der Abzug der Bundeswehr überhaupt begonnen hat. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afghanistan-Konferenz: Ein erster Schritt, substanzielle Entscheidungen müssen folgen</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-konferenz-ein-erster-schritt-substanzielle-entscheidungen-muessen-folgen.html</link>
			<description>Zur Internationalen Afghanistankonferenz in Bonn erklärt Dr. Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist ein gutes Signal, dass sich die internationale Gemeinschaft in ihrer ganzen Breite zu einem zivilen Engagement in Afghanistan bis 2024 bekannt hat, obwohl sich die Geberländer nicht über eine konkrete Höhe der Unterstützung verständigen konnten. Diese Fragen wurden auf eine Konferenz im nächsten Juli in Tokio vertagt. 
Ähnliches gilt auch für die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanische Regierung. Hier werden konkrete Entscheidungen erst für den NATO-Gipfel im Mai 2012 in Chicago erwartet. Ein Schritt in die richtige Richtung ist auch, die Unterstützung für Afghanistan an Anforderungen an die afghanische Regierung in den Bereichen Regierungsführung, Demokratisierung und Korruptionsbekämpfung zu binden. Das ist ein wichtiges Zeichen, gerade auch für die afghanische Zivilgesellschaft. Hier muss die afghanische Regierung nun ihren Worten Taten folgen lassen. 
Insgesamt wurde in Bonn ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht, aber die substanziellen Entscheidungen werden erst noch im Sommer 2012 folgen müssen. Die politischen Schlüsselfragen einer Verhandlungslösung mit wichtigen Teilen der Aufständischen blieben in Bonn ganz ausgeklammert. Die zentralen Punkte der Zukunft Afghanistans bleiben also auch nach Bonn weiter offen. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konfuse Israel-Politik der Bundesregierung</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/konfuse-israel-politik-der-bundesregierung.html</link>
			<description>Zu den Meldungen, wonach ein sechstes U-Boot der &quot;Dolphin&quot; Klasse nun doch nach Israel geliefert werden soll, erklären Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Kerstin Müller, Sprecherin für Außenpolitik:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem die Bundesregierung kürzlich noch erklärt hatte, dass sie die geplante Lieferung der &quot;Dolphin&quot;-U-Boote aufgrund der fortgesetzten Siedlungspolitik der israelischen Regierung stoppen will, erklärte sie nun, die U-Boote doch liefern zu wollen. 
Dieses Einknicken ist ein Ausdruck für die Konfusion der Nahost-Politik der Kanzlerin. 
Die israelische Regierung hält nach wie vor an ihrer Siedlungspolitik fest und genehmigt ständig neue Wohnungseinheiten. Es ist daher ein falsches Signal, dass nun die Lieferung der U-Boote dennoch erfolgt. Die angebliche Begründung für die Lieferung, dass die israelische Regierung jetzt ihrer Verpflichtung nachkommt und zurückgehaltene palästinensische Steuereinnahmen an die Autonomiebehörde weiterleitet, überzeugt nicht. Weltweit wurde in dieser Frage Druck auf die israelische Regierung ausgeübt. Zu diesen Zahlungen wäre die israelische Regierung außerdem ohnehin verpflichtet gewesen. 
Nach der frühen Vorfestlegung auf Ablehnung des Antrages auf Anerkennung Palästinas im UN-Sicherheitsrat und der Ablehnung des Antrages auf Aufnahme Palästinas in die UNESCO, gibt die Bundesregierung hier erneut ein falsches Signal in der Nahost-Politk. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rede auf der BDK Kiel</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/rede-auf-der-bdk-kiel.html</link>
			<description>&lt;h4&gt;Es gilt das gesprochene Wort&lt;/h4&gt;

Liebe Freundinnen und Freunde, 
Das historische Projekt der Europäischen Union steht auf dem Spiel. Cem und Dany haben das deutlich beschrieben. Aber es ist möglich und es gibt eine große Chance die Euro-Zone zu stabilisieren. 
Doch dafür braucht es eine unmissverständliche politische Ansage: Wir werden die Staaten aus dem Würgegriff der Finanzmärkte befreien. Wir werden sie aus dem hohen Zinsdruck befreien. Und wir werden das gemeinsam mit vollem Einsatz und europäischen Instrumenten tun. Darum geht es zuerst. Um diese politische Klarheit. 
Der Weg aus der Krise führt über mehr Europa ohne politische Rückfahrkarte in nationale Kleinstaaterei. Und es darf dabei nicht sein, das in der Finanzkrise erst die Staaten die Banken retten und Verluste sozialisiert werden - und dann die Banken Jagd auf ihre Retter machen und dabei Extraprofite privatisieren. Das muss beendet werden. Und das ist heute vor allem eine Frage des politischen Willens. Und der fehlt dieser Bundesregierung unter Frau Merkel. Und der fehlt vor allem der FDP. Mit deren neoliberalen Weltbild lässt sich Europas Krise nicht lösen. Kaputtsparen bis es kracht, ohne soziale Balance und ohne Beteiligung der Reichen und der Banken - das ist die Antwort der FDP auf die Krise. Das ist der falsche Weg. Und deswegen ist diese Zweiprozent-Partei eine Gefahr für unser Europa, solange sie regiert. Bei jedem notwendigen Schritt haben sie gebremst und blockiert: beim Rettungsschirm ESFS, beim Europäischen Stabilitätsmechanismus, bei der Hebelung - und europäische Anleihen, die Eurobonds, werden noch immer verteufelt und verhindert. Aber scheitert der Euro, dann wäre das auch für Deutschland viel teurer als die etwas höheren Zinsen, die wir für europäische Anleihen zahlen müssten. 
Doch die Bundesregierung zögert und zaudert. Ihr Motto bleibt: der kleinstmögliche Schritt zum spätmöglichsten Zeitpunkt. Und so springt die Krise auf immer weitere Länder über. Das hat mit realen ökonomischen Fakten nicht mehr viel zu tun. Aber sehr viel mit politischer Schwäche, die die Panik und Spekulation auf den Finanzmärkten begünstigt. Es ist doch absehbar, dass der Rettungsschirm in seiner jetzigen Form nicht ausreichen wird. Jede verantwortungsvolle Regierung müsste jetzt jede Option prüfen, die noch offen steht. Und da sage ich: Kurzfristig wird es nicht ohne die Europäische Zentralbank als entscheidender Stütze, als sogenannter &quot;lender of last resort &quot; gehen. Sie ist die einzige Institution, die den Finanzmärkten glaubhaft ein Stoppschild setzen kann. Ob das dann als Bank-Lizenz für den EFSF oder durch direkte Intervention auf den Märkten erfolgt, wie es die amerikanische FED oder die Bank von England tun, muss man genau prüfen. Aber man darf es nicht ausschließen und so politische Unsicherheit über die eigene Entschlossenheit schaffen. Und es ist klar: dauerhafte Stabilität wird es erst mit der Einführung von Euro-Bonds geben. Die Kommission hat hier Vorschläge gemacht, der deutsche Sachverständigenrat hat ein interessantes Konzept vorlegt. 
Für die Entscheidungen, die vor uns stehen, gibt es keine Lehrbuch-Lösungen. Es gab noch nicht solche Spekulationswelle auf Staatspleiten in einer Währungsunion von 17 Staaten mit einem einheitlichen Binnenmarkt. Das ist neu in der Geschichte. Wir müssen nach bestem Wissen und Gewissen, die politischen Lösungen suchen, die die geringsten Kosten verursachen und Europa helfen. Keiner von uns kann eine Garantie für das Gelingen abgeben. Da sollten wir den Bürgerinnen und Bürger gegenüber ehrlich sein. Aber eines ist sicher: die Verweigerungshaltung der Bundesregierung, die jetzt schon wieder zu allem Nein sagt - Nein zu Eurobonds, Nein zur Banklizenz, Nein zum Einsatz der EZB - diese Verweigerungshaltung spielt russisch Roulette mit Europa. Wir müssen alles tun, das damit Schluss ist. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Es gilt das gesprochene Wort</h4>

Liebe Freundinnen und Freunde, 
Das historische Projekt der Europäischen Union steht auf dem Spiel. Cem und Dany haben das deutlich beschrieben. Aber es ist möglich und es gibt eine große Chance die Euro-Zone zu stabilisieren. 
Doch dafür braucht es eine unmissverständliche politische Ansage: Wir werden die Staaten aus dem Würgegriff der Finanzmärkte befreien. Wir werden sie aus dem hohen Zinsdruck befreien. Und wir werden das gemeinsam mit vollem Einsatz und europäischen Instrumenten tun. Darum geht es zuerst. Um diese politische Klarheit. 
Der Weg aus der Krise führt über mehr Europa ohne politische Rückfahrkarte in nationale Kleinstaaterei. Und es darf dabei nicht sein, das in der Finanzkrise erst die Staaten die Banken retten und Verluste sozialisiert werden - und dann die Banken Jagd auf ihre Retter machen und dabei Extraprofite privatisieren. Das muss beendet werden. Und das ist heute vor allem eine Frage des politischen Willens. Und der fehlt dieser Bundesregierung unter Frau Merkel. Und der fehlt vor allem der FDP. Mit deren neoliberalen Weltbild lässt sich Europas Krise nicht lösen. Kaputtsparen bis es kracht, ohne soziale Balance und ohne Beteiligung der Reichen und der Banken - das ist die Antwort der FDP auf die Krise. Das ist der falsche Weg. Und deswegen ist diese Zweiprozent-Partei eine Gefahr für unser Europa, solange sie regiert. Bei jedem notwendigen Schritt haben sie gebremst und blockiert: beim Rettungsschirm ESFS, beim Europäischen Stabilitätsmechanismus, bei der Hebelung - und europäische Anleihen, die Eurobonds, werden noch immer verteufelt und verhindert. Aber scheitert der Euro, dann wäre das auch für Deutschland viel teurer als die etwas höheren Zinsen, die wir für europäische Anleihen zahlen müssten. 
Doch die Bundesregierung zögert und zaudert. Ihr Motto bleibt: der kleinstmögliche Schritt zum spätmöglichsten Zeitpunkt. Und so springt die Krise auf immer weitere Länder über. Das hat mit realen ökonomischen Fakten nicht mehr viel zu tun. Aber sehr viel mit politischer Schwäche, die die Panik und Spekulation auf den Finanzmärkten begünstigt. Es ist doch absehbar, dass der Rettungsschirm in seiner jetzigen Form nicht ausreichen wird. Jede verantwortungsvolle Regierung müsste jetzt jede Option prüfen, die noch offen steht. Und da sage ich: Kurzfristig wird es nicht ohne die Europäische Zentralbank als entscheidender Stütze, als sogenannter &quot;lender of last resort &quot; gehen. Sie ist die einzige Institution, die den Finanzmärkten glaubhaft ein Stoppschild setzen kann. Ob das dann als Bank-Lizenz für den EFSF oder durch direkte Intervention auf den Märkten erfolgt, wie es die amerikanische FED oder die Bank von England tun, muss man genau prüfen. Aber man darf es nicht ausschließen und so politische Unsicherheit über die eigene Entschlossenheit schaffen. Und es ist klar: dauerhafte Stabilität wird es erst mit der Einführung von Euro-Bonds geben. Die Kommission hat hier Vorschläge gemacht, der deutsche Sachverständigenrat hat ein interessantes Konzept vorlegt. 
Für die Entscheidungen, die vor uns stehen, gibt es keine Lehrbuch-Lösungen. Es gab noch nicht solche Spekulationswelle auf Staatspleiten in einer Währungsunion von 17 Staaten mit einem einheitlichen Binnenmarkt. Das ist neu in der Geschichte. Wir müssen nach bestem Wissen und Gewissen, die politischen Lösungen suchen, die die geringsten Kosten verursachen und Europa helfen. Keiner von uns kann eine Garantie für das Gelingen abgeben. Da sollten wir den Bürgerinnen und Bürger gegenüber ehrlich sein. Aber eines ist sicher: die Verweigerungshaltung der Bundesregierung, die jetzt schon wieder zu allem Nein sagt - Nein zu Eurobonds, Nein zur Banklizenz, Nein zum Einsatz der EZB - diese Verweigerungshaltung spielt russisch Roulette mit Europa. Wir müssen alles tun, das damit Schluss ist. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Europa</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Informationsreise 2011 nach Afghanistan </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/uploads/media/ReiseberichtAfghanistanPakistanAugust2011Webseite.pdf</link>
			<description>Im August 2011 reiste Dr. Frithjof Schmidt nach Pakistan und Afghanistan um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage zu machen. Die Ergebnisse werden in seinem Bericht kurz erläutert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 19:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüne Bundestagsfraktion bestätigt Dr. Frithjof Schmidt</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/gruene-bundestagsfraktion-bestaetigt-dr-frithjof-schmidt.html</link>
			<description>Der Bochumer Bundestagsabgeordnete Dr. Frithjof Schmidt wurde auf der letzten Sitzung der Grünen Bundestagsfraktion als stellvertretender Fraktionsvorsitzender bestätigt. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit 87,7 % erhielt er das beste Ergebnis aller Fraktionsvizevorsitzenden. Frithjof Schmidt wird somit weiterhin dem Arbeitskreis 4 der Grünen Bundestagsfraktion vorsitzen. Dieser bündelt die Themen Außenpolitik, Entwicklungspolitik, Verteidigung, Menschenrechte und Europa. 
&quot;Ich freue mich über den großen Zuspruch und das Vertrauen meiner Fraktionskolleginnen und Kollegen&quot;, kommentierte Frithjof Schmidt das Ergebnis. &quot;Die Außenpolitik der Bundesregierung offenbart immer wieder völlige Orientierungslosigkeit. Und in der Europapolitik verspielt diese Regierung das europapolitische Erbe ihrer Vorgänger. Hier werden wir Grüne weiterhin die treibende Kraft der Opposition für mehr Europa bleiben,&quot; beschreibt er die Aufgaben der kommenden zwei Jahre. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GRÜNE Europapolitik - Die Währungsunion zur Wirtschaftsunion weiterentwickeln</title>
			<link>http://www.gruene-nrw.de/fileadmin/user_upload/landesverband/gruene-nrw/partei/lpr/11-10_LPR-Essen/antraege/Antrag_Gruene_Europapolitik.pdf</link>
			<description>GRÜNE Landesparteirat  im Congress Center Essen zusammen.
Frithjof Schmidt stellte den Antrag vor.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Europa</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afghanistan: Weg zu einer politischen Lösung muss konsequent beschritten werden</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-weg-zu-einer-politischen-loesung-muss-konsequent-beschritten-werden.html</link>
			<description>Zum zehnten Jahrestag der Intervention in Afghanistan erklärt Dr. Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zehn Jahre internationaler Militäreinsatz in Afghanistan sind eine Geschichte westlicher Fehleinschätzungen und gescheiterer Hoffnungen. Am Beginn stand die Erwartung, der Kampf gegen Al Qaida werde maximal zwei bis drei Jahre internationaler militärischer Präsenz in Afghanistan erfordern. Das erwies sich als Irrtum.
Parallel zum Stabilisierungseinsatz mit UN-Mandat (ISAF) wurde im Rahmen der &quot;Operation Enduring Freedom&quot; (OEF) massive Aufstandsbekämpfung mit hohen zivilen Opfern betrieben. So sollten auch die Taliban in wenigen Jahren militärisch besiegt werden. Das erwies sich auch als Irrtum. Diese Dominanz des Militärischen wurde begleitet vom weitgehenden Fehlen einer zivilen Aufbaustrategie. All dies bedarf noch einer fundierten, selbstkritischen Aufarbeitung. Erst Präsident Obama hat Ende 2009 die notwendige Konsequenz gezogen und erklärt, dass der Konflikt nicht militärisch zu gewinnen ist und einer politischen Lösung bedarf.
Der mit der Londoner Konferenz Anfang 2010 eingeschlagene Weg, eine politische Lösung zu erzielen, muss trotz aller Schwierigkeiten fortgesetzt werden. Dabei muss insbesondere Pakistan als zentraler regionaler Akteur für eine konstruktive Beteiligung an diesem Prozess gewonnen werden. Der Abzug der internationalen Kampftruppen aus Afghanistan bis 2014 ist beschlossene Sache und muss umgesetzt werden. Eine militärische Lösung der Probleme Afghanistans wird es nicht geben.
Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie mit dem neuen Mandat im Dezember den Abzug der Bundeswehr einleitet, für 2012 eine substantielle Truppenreduzierung vornimmt und die Verstrickung der Bundeswehr in eine offensive Aufstandsbekämpfung im Rahmen des &quot;Partnering&quot; beendet. Sie muss einen Abzugsplan mit konkreten Schritten bis 2014 vorlegen.
Vor allem aber muss das zivile Engagement für Afghanistan weitergehen. Oft wird übersehen, dass es in Afghanistan auch Erfolge zu verzeichnen gibt. Obwohl Afghanistan nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, geht in Teilen des Landes der Aufbau wirtschaftlicher und staatlicher Strukturen voran. Es ist eine mutige, demokratische Zivilgesellschaft entstanden, die nicht ohne Grund die Sorge hat, dass mit den Internationalen Truppen auch die zivile Hilfe das Land verlassen könnte.
Mit dem Abzug der Militärs darf Afghanistan jedoch nicht aus unserem Bewusstsein verschwinden. Deshalb fordern wir klare Zusagen für die Unterstützung Afghanistans nach 2014 durch die internationale Gemeinschaft. Diese Erwartungen richten sich besonders an die internationalen Afghanistankonferenzen, die in den kommenden Monaten in Istanbul und Bonn stattfinden werden.
Dem Einsatz in Afghanistan hat immer eine seriösen Evaluierungs- und Informationspraxis gefehlt. Negative Nachrichten, wie die Verschlechterung der Sicherheitslage im Norden des Landes ab 2006, wurden ausgeblendet. Es ist ein desaströses Zeichen, wenn sich in einer Umfrage 78 Prozent der deutschen Bevölkerung von der Regierung nicht korrekt informiert fühlen.
Wir fordern deshalb seit langem eine unabhängige, fortlaufende Evaluierung der Einsätze. Die Bundesregierung muss hier endlich ihre Verweigerungshaltung aufgeben.]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN-Vollversammlung: Deutschland muss für Aufwertung des palästinensischen Status eintreten </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/un-vollversammlung-deutschland-muss-fuer-aufwertung-des-palaestinensischen-status-eintreten.html</link>
			<description>Zur bevorstehenden palästinensischen Initiative bei den Vereinten Nationen erklären Dr.Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Kerstin Müller, Sprecherin für Außenpolitik:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir begrüßen grundsätzlich die Absicht der Palästinenser, eine UN-Mitgliedschaft zu beantragen. Damit wäre ein palästinensischer Staat das 194. Mitglied der UN.
Hintergrund für das Vorgehen der Palästinenser ist die Blockade in den israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen und der fortgesetzte illegale Siedlungsbau in der Westbank und in Ost-Jerusalem. Damit verbaut die israelische Regierung zunehmend die Realisierung einer Zwei-Staaten-Lösung, wie sie von der internationalen Gemeinschaft zur Lösung des Konfliktes angestrebt wird.
Allerdings haben die USA für den Fall, dass es zu einer Abstimmung im UN-Sicherheitsrat kommt, bereits deutlich gemacht, dass sie dies notfalls mit einem Veto ablehnen würden. Obwohl wir eine baldige palästinensische Staatswerdung unterstützen, halten wir diese Konfrontation im Sicherheitsrat mit den USA im Hinblick auf das palästinensische Anliegen für kontraproduktiv.
Wir fordern daher alle Beteiligten auf, sich konstruktiv an einer Lösung zu beteiligen. Insbesondere die Bundesregierung steht hier in der Verantwortung. Sie muss dringend ihre einseitige Vorfestlegung auf eine Ablehnung des palästinensischen Anliegens aufgeben und sich konstruktiv mit den europäischen Partnern auf eine gemeinsame EU-Position verständigen.
Ein Zwischenschritt auf dem Weg der Anerkennung als palästinensischer Staat könnte die Aufwertung Palästinas als sogenannter beobachtender Nicht-Mitgliedsstaat im Wege eines Beschlusses durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen darstellen. Eine solche Aufwertung würde das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat unterstreichen und damit das international anerkannte Konzept der Zwei-Staaten-Regelung stärken.
Sie bedeutet keine Delegitimierung Israels, denn durch die Anerkennung eines palästinensischen Staates an der Seite von Israel, wird ja gerade der Staat Israel und sein Existenzrecht bekräftigt.
Eine Zustimmung der EU wäre außerdem die konsequente Fortführung des politischen und finanziellen Engagements Europas für eine Zwei-Staaten-Regelung.
Eine Zustimmung könnte der EU helfen, das nach dem Arabischen Frühling verloren gegangene Vertrauen in ihre Politik gegenüber den Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens wieder zu erlangen.Daher fordern wir die EU auf, sich gemeinsam für eine solche Statuserhöhung als Nicht-Mitgliedstaat einzusetzen. Vor allem die Bundesregierung darf eine gemeinsame EU Positionierung nicht weiter blockieren und muss umgehend den europäischen Partnern signalisieren, dass sie bereit wäre, einem solchen Kompromiss zuzustimmen.
Nur wenn die europäischen Staaten endlich mit einer Stimme sprechen, könnte es vielleicht noch gelingen, eine Konfrontation im Sicherheitsrat zu vermeiden.Europa hat hier die große Chance, eine vermittelnde Rolle zwischen den Konfliktparteien und den USA einzunehmen, die am Ende zu neuen Verhandlungen führen könnten.
Der deutsche Außenminister darf diese Chance und große Verantwortung nicht erneut leichtfertig verspielen, wie in der Libyen-Entscheidung.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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